Demokratie leben: on tour

Man merkt es diesem Jahr schon an: Es steht eine Wahl im Bund an, zurzeit hängen wieder überall Plakate, die die Menschen dazu ermuntern sollen, am 24. September ihre Stimme für die eine oder andere Partei abzugeben.

Dass dieses Jahr für die Politik wichtig ist, merkte man ihm allerdings auch schon früher an: Bereits im April machte das Familienministerium nicht nur mit Plakaten, sondern auch online auf die Aktion „Demokratie leben!“ aufmerksam, und schon da konnte ich es mir nicht verkneifen, ein paar Worte zum dem Thema auf meinem Blog zu verlieren. Und auch als ich vor ein paar Wochen auf einem Plakat die Worte „Demokratie ist alles“ las, musste ich dazu wieder etwas schreiben. „Demokratie leben: on tour“ weiterlesen

Flying High

Das Foto, das ich diese Woche zeige, ist auch schon wieder gut zwei Jahre alt… Flugzeug und Kondensstreifen über dem Wellington Monument habe ich damals in Dublin aufgenommen, im Phoenix Park, wo das Monument steht, und da dachte ich mir: Komm, das passt zum Thema, damit illustrierst du jetzt den Blogbeitrag der Woche.

Aber worum geht’s denn diesmal eigentlich? Natürlich geht’s nicht um den Urlaub, der abgesehen davon, schönen Dank der Nachfrage, durchaus wunderbar war, und es geht auch nicht um Wellington und das nach ihm benannte Monument, obwohl auch dieser Riesenobelisk komplexe Gedanken in mir auslöste, als ich im Sommer 2015 vor ihm stand. Es geht um das Flugzeug auf dem Bild. Oder eher darum, was es symbolisieren könnte… „Flying High“ weiterlesen

Über die Heimat

Über die Heimat wollte ich ja schon lange schreiben. Jakob Augstein war derjenige, der vor ein paar Monaten in seiner Kolumne den Begriff in mein Bewusstsein rückte, und seitdem habe ich mich immer wieder mal gefragt: Was ist das eigentlich, diese Heimat, von der alle reden? Verschiedene Bilder schwirrten mir im Kopf herum, verschiedene Gedanken dazu, was denn diese Heimat letztlich ist. Verschiedene Ansätze, mit denen ich mir selbst das Konzept der Heimat neu erklären könnte. „Über die Heimat“ weiterlesen

Das Wunder von Pfingsten

Lange habe ich mir überlegt, was ich diese Woche wohl auf meinem Blog schreiben will? Einige Themen gingen mir durch den Kopf, Bilder, die ich noch nicht gezeigt habe, und ihre Entstehungsgeschichten waberten durch die Gedankenwelt, aber dann war es der Sohn vom alten Augstein, der in seiner Kolumne auf Spiegel online das Thema setzte. Während es dort allerdings eher um die Parallelen zwischen Trump und Merkel geht und um die verantwortungsvolle Aufgabe der Kanzlerinnen- und der Präsidentenexegeten, dachte ich mir beim Lesen: Ja, Pfingsten! Das ist doch mal ein Thema, über das ich bis jetzt viel zu wenige meiner Gedanken zu Papier – oder zu Blog – gebracht habe. „Das Wunder von Pfingsten“ weiterlesen

Über Vater

Vor ein paar Tagen fiel mir auf: Würde mein Vater noch leben, hätten wir in dieser Woche seinen 80. Geburtstag feiern können. Ein harmloser Blick auf einen harmlosen Wandkalender in der Kaschemme des Vertrauens erinnerte mich an die Vergänglichkeit menschlichen Lebens, das Gewicht persönlicher Verluste und das erbarmungslose Verstreichen der Zeit: Kurz vor seinem 68. Geburtstag schied mein Vater plötzlich und unerwartet aus dem Leben. Und als ich mich daran erinnerte, wie ich von seinem Tod erfahren hatte, musste ich unwillkürlich schlucken… „Über Vater“ weiterlesen

Hallo Welt!

„Was ich schon alles erlebt habe, ich könnte echt ein Buch schreiben.“ Wie oft hast du diesen Satz schon gehört? Aus welchen Mündern? Und wie viele der Menschen, die diesen Satz geäußert haben, konnten sich dann tatsächlich dazu aufraffen, auch ein Buch zu schreiben? Empirische Studien legen nahe, dass die meisten potentiellen Autoren bei Absichtserklärungen stehengeblieben sind, ihr Ding nie wirklich durchgezogen, ihre Geschichten nie wirklich aufgeschrieben haben. Was eigentlich, vielleicht, ein Jammer ist – denn potentiell hätte jeder dieser Menschen der Welt sicher viel zu sagen. „Hallo Welt!“ weiterlesen