Das Wunder von Pfingsten

Lange habe ich mir überlegt, was ich diese Woche wohl auf meinem Blog schreiben will? Einige Themen gingen mir durch den Kopf, Bilder, die ich noch nicht gezeigt habe, und ihre Entstehungsgeschichten waberten durch die Gedankenwelt, aber dann war es der Sohn vom alten Augstein, der in seiner Kolumne auf Spiegel online das Thema setzte. Während es dort allerdings eher um die Parallelen zwischen Trump und Merkel geht und um die verantwortungsvolle Aufgabe der Kanzlerinnen- und der Präsidentenexegeten, dachte ich mir beim Lesen: Ja, Pfingsten! Das ist doch mal ein Thema, über das ich bis jetzt viel zu wenige meiner Gedanken zu Papier – oder zu Blog – gebracht habe. „Das Wunder von Pfingsten“ weiterlesen

Tamy und Steve

Es war wohl wirklich lange her, dass ich zuletzt einen Menschen vor der Kamera hatte, um ein paar Porträts zu machen. Tatsache ist: Seit dem Treffen mit Maria hatte ich kein Shooting mehr. Und das liegt immerhin schon fast ein Vierteljahr zurück. Letzten Sonntag war es dann allerdings wieder mal so weit: Tamy hatte mich gebeten, von ihr und ihrem Freund ein paar schöne Fotos zu machen, und wenn nette Menschen danach fragen, dann greife ich auch gern zur Kamera. „Tamy und Steve“ weiterlesen

Backstage auf’m Kölner Dom

Man muss es in brutaler Offenheit sagen: Familie ist etwas Wunderbares. Nachdem vor wenigen Wochen erst meine Nichte in Frankfurt zu Besuch war, überraschte mich meine Schwester zum Geburtstag mit einem ganz besonderen Geschenk. Eine Domdachführung wollte sie für mich organisieren, also eine Führung durch die Bereiche des Kölner Doms, in denen die Dombauhütte ihren Dienst tut und die normalerweise für die Öffentlichkeit nicht so leicht zugänglich sind. „Backstage auf’m Kölner Dom“ weiterlesen

Der geschenkte Gaul

Dass ich gerne Bücher lese, hatte ich ja bereits erwähnt. Heute verrate ich ein weiteres intimes Detail aus meinem Leben: Ich kaufe auch gerne Bücher. Und zwar – darauf lege ich Wert – am liebsten in analogen Sphären, im Buchladen des Vertrauens. Der ist in der realen Welt angesiedelt, man kommt dort mit echten Menschen in Kontakt, und dort ein Buch erst zu bestellen, um es am nächsten Tag abzuholen, steigert die Vorfreude auf den Akt des Lesens. In Zeiten des Online-Versandhandels mag das Manchem umständlich erscheinen, aber mir ist es nun einmal lieber so. „Der geschenkte Gaul“ weiterlesen

Der Kamera-Kult von Kyoto

Wie die Stadt auf meinen Reiseplan geraten war? Im Grunde war es eine reine Bauchentscheidung. Im letzten Jahr gab es zwischen dem Besuch in Tokyo und einer Verabredung in Nagoya ein paar Tage zu überbrücken, und ich hatte die Auswahl zwischen einem Besuch der Stadt Hikone am Biwa-See und der alten Kaiserstadt gehabt, die ich bis jetzt noch nicht so intensiv besucht hatte. „Der Kamera-Kult von Kyoto“ weiterlesen

Die Cupcakes der Glückseligkeit

Die kleinen Dinge des Lebens können manchmal einfach sein: Zu Weihnachten hatte ich mir von einer meiner Nichten Zeit gewünscht. Zeit, die sie mit mir verbringen sollte. Also versprach die Nichte, Zeit mit mir zu verbringen. An einem Wochenende im April war es dann so weit – wir hatten uns verabredet, gemeinsam im Stadion in Frankfurt ein Fußballspiel der Eintracht zu besuchen, ich hatte Karten besorgt und die Nichte ihrem Vater den Auftrag erteilt, einen Fahrschein für den Fernbus zu reservieren. In diesem Text möchte ich davon berichten, was sich am Fußball-Wochenende mit der Nichte und in der Folge zugetragen hat. „Die Cupcakes der Glückseligkeit“ weiterlesen

Lesen und lesen lassen

Heute gibt es auf diesem Blog eine Premiere: Ich zeige ein Bild, das ein lieber Freund von mir auf meinen Wunsch hin angefertigt hat. Zu sehen ist eines der Bücher, die ich in den letzten Monaten gelesen habe, in meinen Händen. Eigentlich hatte ich hier eine Rezension zu diesem Buch schreiben wollen. Und es wäre durchaus verdient gewesen: „Der Europäische Traum“ von Jeremy Rifkin ist ein durchaus gutes Buch, das einige nachdenkenswerte Thesen enthält. Zum Beispiel diejenige, dass Glaube, Vernunft und Empathie wichtige Bestandteile einer psychischen Verfasstheit sind, die den Europäern das Leben miteinander leichter machen kann. „Lesen und lesen lassen“ weiterlesen

Demokratie leben

Die Inspiration für den Text dieser Woche ereilt mich am Freitag der letzten. Auf einem Spaziergang durch den Frankfurter Stadtteil Niederrad stehe ich vor einer Litfaßsäule, die mich daran erinnert, dass man Demokratie leben muss, damit sie lebendig bleibt. Weil ich meine Kamera nicht zur Hand habe, ziehe ich am Samstag gleich noch einmal los, um ein Bild der Säule zu machen, die von sich selbst behauptete, keine der Gesellschaft zu sein. Weil sie mich schon beim ersten Hinsehen am Tag zuvor zum Denken angeregt hat. „Demokratie leben“ weiterlesen

Flora

Vor ein paar Tagen erinnerte mich ein soziales Netzwerk, in dem ich als Nutzer registriert bin, an ein Ereignis, das gut zwei Jahre zurücklag: Ich hatte damals ein Foto hochgeladen, wie ich es öfter tue. Natürlich lud mich das Netzwerk auch dazu ein, das Foto (und die Erinnerung ans erste Hochladen) erneut mit Freunden zu teilen – was ich in diesem Moment allerdings nicht tat: Ich war ganz einfach nicht in der passenden Stimmung. „Flora“ weiterlesen

Der Puls Europas

Am 25. März feierte die Europäische Union den 60. Jahrestag der Unterzeichnung der römischen Verträge. Am 29. März reichte Großbritannien seinen Austrittsantrag ein. Höchste Zeit zu sagen, warum ich jeden Sonntag für Europa auf die Straße gehe: Weil mir Europa wichtig ist. Weil ich glaube, dass man Europa noch viel besser machen kann als bisher. Und weil ich hoffe, dass dieses Projekt auch für die nächsten Generationen erhalten werden kann. „Der Puls Europas“ weiterlesen