Mein Jihad

In den letzten Beiträgen habe ich viel über mich selbst geschrieben. Und über meine Pläne, reich und berühmt zu werden. Dafür bekam ich zwar keine Kommentare, aber ein direktes Feedback am Telefon: Ich solle doch nicht meine Person ins Zentrum des Interesses rücken, sondern mehr über meine Ideen schreiben – sonst entstehe der Eindruck, es gehe in diesem Blog (und in meinem Leben) nur um mich.

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Mein Kampf

Mit Hitler bin ich ja auch schon öfter mal verglichen worden… Wer es in Deutschland als Einzelkämpfer in der Politik bis ganz nach oben schaffen will, der lädt solche Vergleiche wohl einfach ein. Sei’s drum! Mit Jesus hat man mich auch verglichen, ich nehme beides einfach hin. Hauptsache, man bringt mich mit großen Namen in Verbindung! Was gibt es sonst Neues zu berichten?

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Der Oberlehrer

Schon in meinem letzten Blogbeitrag habe ich bekanntgegeben, dass ich einen neuen Job habe: Ein Lehrer für Millionen will ich sein, eine Inspiration für kommende Generationen, ein Leuchtfeuer des Itoismus/Globalismus, ein beständiger Quell neuer Erkenntnisse… und musste doch kleinlaut zugeben, dass mir bis jetzt noch die Schüler fehlen, die meine Schule erst zum Erfolg machen.

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Der neue Job

Lange war ich Übersetzer für Videospiele… Im Jahr 2015 fing dann meine Transformation statt: Noch bevor ich damit begann, meine Gedanken für das Internet in einem Blog aufzuschreiben, richtete ich meine Worte per E-Mail an die Redaktionen dieser Republik, um mich am gesamtgesellschaftlichen Diskurs zu beteiligen. Es war meine Freundin Yoko, die mir zu einem Blog riet, und mein Freund Gero half mir, den Namen für mein Blog auszuwählen… Jetzt geht meine Transformation in die nächste Stufe.

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MoDiMiDoFrSaSo

Mein Kopf ist ein Labyrinth, mein Leben ist ein Minenfeld… Das sind nicht meine Wort, sondern die von Blixa Bargeld, aber ihr Sinn erschließt sich mir spontan: Große Menschen der Geschichte sind und waren auch große Netzwerker, und in einem großen Netzwerk sind ständig die einzelnen Knotenpunkte zu beachten, sind widersprüchliche Interessen unter einen Hut zu kriegen, sind einzelne Individuen zu bedienen, damit das Netzwerk nicht auseinanderbricht.

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Die soziale Alchemie

Es lässt sich nicht länger leugnen: Meine Tage bei Nintendo sind gezählt. Aktuell bin ich von der Arbeit freigestellt, hatte gestern ein Meeting mit einem meiner Vorgesetzten und der Personalabteilung, und bei diesem Meeting wurde mir noch einmal klar gemacht, dass ich über kurz oder lang raus bin. Die Tage, die ich jetzt noch habe, sind nicht mehr als eine Gnadenfrist, die mir dabei helfen soll, mein Leben neu zu strukturieren.

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Liebes Tagebuch

Lange habe ich hier nichts mehr geschrieben: Ich war in Reha, und die Reha-Zeit war geprägt von einer „digitalen Diät“ – ohne PC, ohne Laptop, ohne WLAN, nur ausgerüstet mit einem Mobiltelefon und begrenztem Datenvolumen habe ich fünf Wochen im schönen Schwarzwald verbracht. Aber mittlerweile bin ich zurück in Frankfurt, also wird es Zeit, hier wieder was zu schreiben.

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