Grüße aus dem Übermorgenland

Letzten Monat blieb ich an einer Klickstrecke auf Spiegel Online hängen, die dem Leser dabei helfen sollte, seinen eigenen Wohlstandslevel zu ermitteln. Das Ergebnis war: Im globalen Vergleich geht es mir (und vermutlich auch vielen anderen Bewohnern Deutschlands) ziemlich gut. Der Artikel enthielt auch eine E-Mail-Adresse, unter der Leser Feedback zu der Serie „Expedition Übermorgen“ liefern konnten, in der er erschienen war. Was ich zum Anlass nahm, einen kleinen Text zu verfassen. Diesen Text, den ich an die Redaktion von Spiegel Online geschickt habe, möchte ich auch hier präsentieren. „Grüße aus dem Übermorgenland“ weiterlesen

Brief an eine unbekannte Fee

Am Heiligen Abend 2016 berichtete Benjamin Maack auf Spiegel Online von einer Begegnung mit einer guten Fee, die ihm genau einen Wunsch erfüllen wollte – und forderte Leser dazu auf, ihre eigenen Wünsche an die gute Fee zu formulieren.
Natürlich konnte ich mir diese Gelegenheit nicht entgehen lassen, und so schickte ich eine Woche später eine Antwort, der ich meinen „Wunschzettel“ an die gute Fee beilegte. Die Fee selbst ist bis jetzt leider noch nicht dazu gekommen, mein Schreiben zu beantworten, aber immerhin von Spiegel Online kam eine kurze Eingangsbestätigung. Und nachdem ich meinen ursprünglichen Brief auf Anraten eines lieben Menschen etwas gekürzt und editiert habe, möchte ich ihn auch den Lesern meines Blogs nicht vorenthalten.
„Brief an eine unbekannte Fee“ weiterlesen

Einfach gut, Mensch

Schnee von gestern, Schnee vom letzten Jahr? Vielleicht. Aber ich wollte es trotzdem unbedingt erzählen: Am 2. Weihnachtsfeiertag war ich im Gottesdienst, und wie jedes Jahr ging es auch 2016 in der Messe um den heiligen Stephanus, den ersten Märtyrer der Kirche.
In der Predigt betonte der Pfarrer, dass es beim Martyrium in erster Linie gar nicht darauf ankommt, dass man sich ermorden lässt… sondern darum, dass der Märtyrer bis zuletzt für etwas eintritt. Und dass er Zeugnis ablegt, sich zu seinem Glauben – oder meinetwegen in säkularisierten Zeiten auch ganz allgemein: Zu seinen Werten, seinen Überzeugungen – konsequent bekennt. „Einfach gut, Mensch“ weiterlesen

Hallo Welt!

„Was ich schon alles erlebt habe, ich könnte echt ein Buch schreiben.“ Wie oft hast du diesen Satz schon gehört? Aus welchen Mündern? Und wie viele der Menschen, die diesen Satz geäußert haben, konnten sich dann tatsächlich dazu aufraffen, auch ein Buch zu schreiben? Empirische Studien legen nahe, dass die meisten potentiellen Autoren bei Absichtserklärungen stehengeblieben sind, ihr Ding nie wirklich durchgezogen, ihre Geschichten nie wirklich aufgeschrieben haben. Was eigentlich, vielleicht, ein Jammer ist – denn potentiell hätte jeder dieser Menschen der Welt sicher viel zu sagen. „Hallo Welt!“ weiterlesen