Happy Birthday, MSC

Das Leben spielt schon manchmal seltsame Spiele: Endlich ist er da, der 7. Juli 2019, und ich beginne den Tag in heroischer Einsamkeit, um später genau nichts zu unternehmen. So war das eigentlich nicht geplant, aber die Ärzte haben mir dazu geraten, meine Pläne zu verschieben – und wer wäre ich, wenn ich nicht den Ratschlägen meiner Ärzte folgen würde?

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Der Wanderprediger

Die Zeit vergeht im Flug… Vorletztes Jahr zu Pfingsten offenbarte ich der Welt auf meinem Blog, wie sich das Wunder von Pfingsten zugetragen hat, letztes Jahr fragte ich mich, was Gott eigentlich will und kündigte an, dass nicht nur Gott einen Plan hat, sondern auch ich selbst so einiges plane. In diesem Jahr will ich also offenbaren, wie mein Plan eigentlich aussieht, den ich mit vielen Menschen besprochen habe und der langsam, aber sicher, Form annimmt.

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Was war. Was ist. Was wird.

Dem aufmerksamen Leser wird es aufgefallen sein: Es war eine ganze Weile nichts mehr los auf diesem Blog. Und davor gab’s einige seltsame Dinge zu lesen. Woran hat’s gelegen? Wie geht’s mir im Moment? Und vor allem: Was kommt jetzt?

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Die Einführung der Symbolwirtschaft

Vorgestern, am 9. November 2018, teilte ich per E-Mail ein Dokument mit einigen ausgewählten Empfängern, in dem ich – nicht ganz unbescheiden – das Ende der Marktwirtschaft erklärte und als neues System für die wirtschaftliche Zusammenarbeit auf globaler Ebene die „Symbolwirtschaft“ definierte. Es war mir wichtig, dieses Dokument pünktlich zum Stichtag, dem 100. Jahrestag der Ausrufung der Republik in Deutschland, bei den diversen Stellen, die ich anschrieb, ins Gespräch zu bringen. Gestern dann sandte ich das Dokument an einige Freunde und Bekannte, um auch sie – zeitgleich mit der Durchführung des European Balcony Project – in meine Pläne einzuweihen. Heute, zum Gedenken an das Ende des 1. Weltkriegs, das vor 100 Jahren besiegelt wurde, möchte ich das Dokument mit der Welt teilen… oder zumindest mit dem Teil der Welt, der dieses Blog besucht. Es handelt sich hierbei natürlich nur um einen ersten Entwurf für ein neues Wirtschaftssystem, das im Laufe der nächsten Jahre und Jahrzehnte sicher noch weitergedacht und verfeinert werden kann und muss. Trotzdem möchte ich es schon heute zur Diskussion stellen und freue mich auf jede Art von Feedback, die dieser Text auslösen mag. „Die Einführung der Symbolwirtschaft“ weiterlesen

Die irre Republik

In meinen letzten beiden Blogbeiträgen habe ich mich mal wieder verdammt weit aus dem Fenster gelehnt… zumindest kommt es mir so vor. Erst frage ich, was Gott will, dann oute ich mich als bipolar, teile die Links zu meinen Artikeln so weit, wie’s eben geht und ziehe mich dann dezent aus der öffentlichen Debatte zurück: Irgendwie war’s wohl an der Zeit, einfach mal mein dummes Maul zu halten, anstatt ungefragt Meinungen in den virtuellen Raum zu blasen? Ja, das kann schon sein. „Die irre Republik“ weiterlesen

Der Melle und der Ito

Nachdem mich der Krisenwandler über Twitter persönlich darum gebeten hat, einen Beitrag für seine Blogparade zu schreiben, dachte ich mir: Komm, da mach ich mit! „Bücher, die mein Leben verändert haben“ gibt es sicher einige, und eins kam mir gleich in den Sinn. Eins, über das ich eigentlich schon lang schreiben wollte. Also… Hier ist meine persönliche Geschichte über „Die Welt im Rücken“ von Thomas Melle.

Jetzt also doch noch ein paar Worte über Melle. Eigentlich wollte ich schon lange über ihn schreiben und über seinen großen autobiografischen Roman, über „Die Welt im Rücken“. Wenn es ein Buch gibt, das mein Leben verändert hat, dann war es wohl dieses. Aber wie kam’s dazu, und wieso gerade dieses? „Der Melle und der Ito“ weiterlesen

Was will Gott?

„Gott will es!“ Mit diesem Schlachtruf zogen die Kreuzritter im Mittelalter in den Krieg. Die Wikipedia lehrt uns, dass die anwesenden Gläubigen mit diesem Ruf auf eine Predigt Papst Urbans II. reagierten, der im November 1095 in Clermont zur Befreiung der heiligen Stätten in Jerusalem aufrief. Die Befreiung Jerusalems von den Muselmanen – so wurden sie damals genannt – führte zu Jahrhunderten blutiger Auseinandersetzungen zwischen Abend- und Morgenland, und wenn man sich ansieht, wie heute noch in Deutschland und der Welt über den richtigen Umgang mit dem islamischen Glauben debattiert wird, dann könnte man sagen: Religionspolitisch gesehen waren die Kreuzzüge ein echter Schuss in den Ofen. „Was will Gott?“ weiterlesen

Quo Vadis, Germany?

Das Leben spielt einem schon manchmal seltsame Streiche: Am Freitag blogge ich über meine „Heimat BRD“, am Samstag erscheint ein viel gelesener, viel kommentierter Artikel auf Zeit online, der die These aufstellt, dass Opa kein Held war – und der daran erinnert, dass wir als Gesellschaft vielleicht noch einmal über unsere Erinnerungen an die dunklen Jahre reden wollen, die lange Zeit in der BRD so etwas wie die Leitkultur darstellte. Im antifaschistisch geprägten Teil Deutschlands sah die Leitkultur ganz anders aus, und so war es vielleicht nur zwangsläufig, dass letztes Jahr eine Debatte darüber geführt wurde, was denn unsere Leitkultur eigentlich ausmache? „Quo Vadis, Germany?“ weiterlesen

Heimat BRD

Hurra, wird mancher sagen, der alte weiße Mann schreibt wieder über seine Heimat! Das hat er schon letztes Jahr getan, erst im Juli und dann noch einmal im Dezember. Aber die Debatte darüber, was Heimat ist, tobt weiter – oder wird sie nur auf kleiner Flamme im Hintergrund geköchelt, und ich bilde mir nur ein, dass ein Diskurs stattfindet, weil ich in meiner Filterblase immer mal wieder den Propheten Google bemühe, um mir die neuesten Beiträge zur Debatte vorsortiert servieren zu lassen? Das wäre zumindest eine Möglichkeit… aber irgendwo muss man ja schließlich seine Themen finden, und wenn man so ein Blog fürs Netz schreibt, ist es irgendwie naheliegend, im Netz nach Themen zu suchen, die sich diskursiv abarbeiten lassen. „Heimat BRD“ weiterlesen

Gedanken aus dem Off

Mein letzter Blogbeitrag war ja eher so ein Rundumschlag… Da habe ich mal alles verlinkt, war mir im Netz die Tage davor aufgefallen war, und am Schluss war der Text wohl eher ziel- und planlos. Kommentare gab’s nicht wirklich viel, und insofern könnte ich mal wieder sagen: Lassen wir’s doch einfach bleiben… aber dann: Nicht bloggen ist auch keine Lösung, wie ich an anderer Stelle mal gelesen habe, und ein paar Gedanken gibt’s ja immer, die der Mensch gern loswerden will. „Gedanken aus dem Off“ weiterlesen