Happy Birthday, MSC

Das Leben spielt schon manchmal seltsame Spiele: Endlich ist er da, der 7. Juli 2019, und ich beginne den Tag in heroischer Einsamkeit, um später genau nichts zu unternehmen. So war das eigentlich nicht geplant, aber die Ärzte haben mir dazu geraten, meine Pläne zu verschieben – und wer wäre ich, wenn ich nicht den Ratschlägen meiner Ärzte folgen würde?

Wäre es nach mir gegangen, hätte heute ein Event stattgefunden. Wäre es nach mir gegangen, hätte ich heute den 18. Geburtstag des MSC gefeiert. Aber es ging nicht nach mir. Und vielleicht ist es ja auch besser so: Was ist schon das MSC? Was sind schon meine Träume von einem Event, zu dem am Ende vermutlich ohnehin kaum jemand erschienen wäre?

Um zunächst die erste Frage zu beantworten: Das MSC ist das „Maximum Synergy Concept“, eine Sammlung von Management-Paradigmen, Management-Theorien und Management-Philosophien, die am 7. Juli 2001 ihre Geburtsstunde feierte, als mich jemand fragte, wieso ich meine Frau so sehr liebe? Ich antwortete damals irgendwas im Sinne von: „Durch unsere Liebe werden wir die Welt verändern“ – und malte dazu eine Skizze, wie das ganze funktionieren könnte.

Leider hat sich das Konzept bis jetzt nicht durchgesetzt – das wirkliche Leben kam dazwischen, und mittlerweile fürchte ich fast, dass das Wissen um das MSC mit mir zusammen aus der Welt verschwinden wird… als wäre es nie dagewesen. Gleichzeitig fürchte ich natürlich, dass das Wissen um das MSC eines Tages wieder an den Tag kommen wird… und dann alle Welt sagen wird: Was hat der Thomas da bloß in die Welt entlassen? Irgendwie ist das MSC ja auch mein geistiges Baby gewesen, irgendwie ist das MSC jetzt ja volljährig, da wird es langsam Zeit, das Wissen um das MSC in der Welt zu verbreiten.

Aber welche Mittel stehen mir dafür schon zur Verfügung? Ein Blog, das so gut wie niemand liest, eine Social-Media-Präsenz auf LinkedIn… und ansonsten ein Sendungsbewusstsein, das immer wieder ausgebremst werden muss, um Schaden von mir selbst abzuwenden. Wenn man also die Ressourcen betrachtet, muss man zugeben: Viele Ressourcen stehen mir nicht gerade zur Verfügung.

Ist mir doch egal! Qualität setzt sich am Ende durch, und das MSC ist ein Qualitätsprodukt. Es ist ein Produkt aus 18 Jahren harter Arbeit an mir selbst und an der Welt, und auch, wenn die Welt mich bisher noch nicht so wirklich zur Kenntnis genommen hat: Das kann ja alles noch kommen.

Und wenn nicht? Dann weiß ich wenigstens am Ende meiner Reise, dass ich meine Ressourcen optimal genutzt habe – im Rahmen meiner Möglichkeiten. Dass die Möglichkeiten so beschränkt waren, dafür trage ich keine Verantwortung. Aber noch ist die Reise ja auch nicht vorbei… Wer weiß, vielleicht gelingt mir mit dem MSC ja doch noch irgendwann der Durchbruch. Zu wünschen wäre es mir, zu wünschen wäre es auch der Welt… also, frisch auf: Wir arbeiten daran!

4 Gedanken zu „Happy Birthday, MSC“

    1. Der ist bewusst ausgespart. Das Konzept bleibt bis auf Weiteres geheim… Ausarbeitung folgt dann vielleicht, wenn es mir ein wenig besser geht.

  1. Ich kann nur sagen, was ich in der kühlen Luft der Nacht verspüre:
    Das MSC lebt. Wahrhaftig! Nicht tot zu kriegen …
    Wie es genau ausschaut, werden wir noch rechtzeitig erfahren 🙂

    1. In der Tat, das MSC lebt – und es entwickelt sich beständig weiter. Das MSD-Modell und das Ito-BOS habe ich in diesem Text noch gar nicht erwähnt, dabei beruhen die beiden doch eigentlich auf dem MSC.

      Wie das alles aussieht, wird die Welt tatsächlich rechtzeitig noch erfahren – zunächst einmal aber folge ich dem Rat der Ärzte und achte auf die Gesundheit… denn die ist ja bekanntlich das höchste Gut.

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