Buddies

Ich habe viel zu lang nichts auf diesem Blog von mir lesen lassen… Woran mag’s wohl gelegen haben. Zum einen wohl daran, dass es nicht viel von der Foto-Front zu berichten gab. Zum anderen aber wohl auch daran, dass ich mit „Heimat BRD“ und „Quo Vadis, Germany“ mal wieder zwei Texte vorgelegt hatte, die ich erst mal für mich selbst sacken lassen musste. Man steigert sich ja als Blogger gerne in die eigenen Bloggerei hinein, und Anfang März hatte ich mich wohl richtig weit aus dem Fenster gelehnt. Kann passieren.

Mein guter Buddy Dale meinte dann irgendwann im März zu mir, ich könnte ja mal über eins unserer Treffen schreiben. Aber das einzige unserer Treffen, zu dem auch ein Foto existiert, ist der Abend unseres Kennenlernens: Ich war gerade bei meinem Buddy Torsten gewesen, um ein paar Testfotos mit der neuen Kamera zu machen, und hatte nach dem würdigen Abschluss des Abends gedacht: Komm, jetzt gehste noch in die Stadt, mal sehen, ob’s da auch noch Motive gibt.

Eins der Testfotos bei Torsten: Ja, es wurden alkoholische Getränke konsumiert.

In einer Bar auf der Bonner Heerstraße fand ich dann Dale als letzten Gast an der Theke und fragte ihn, ob er sich von mir fotografieren lassen würde. Am nächsten Tag erreichte mich seine Freundschaftsanfrage, und da musste ich ihm das Bild natürlich auch liefern – obwohl es nach technischen Gesichtspunkten total missraten war. Trotzdem: Der Abend in der Heerstraße markiert vielleicht den Beginn einer langen, wunderbaren Freundschaft…

Testfoto in der „Harmonie“: Nicht ganz scharf, aber sehr sympathisch eingefangen?

Eine lange, wunderbare Freundschaft verbindet mich ja auch mit Gero. Ihn habe ich erst vor ein paar Tagen wieder getroffen, auch in Bonn – die „Harmonie“ in Endenich war unser Treffpunkt, und hier hatte ich auch meine Kamera dabei, um mal wieder ein paar Testfotos zu schießen. Genau das – Testfotos schießen – habe ich nämlich in den letzten Wochen viel zu wenig getan. Dabei hätte man doch eigentlich erwarten sollen, dass die neue Kamera auch die Fotoleidenschaft wieder wachkitzelt. Na gut, kann ja alles noch kommen. Man muss ja auch nicht gleich hektisch werden. Hauptsache, der Abend mit Gero war schön, und es sind schöne Erinnerungsfotos dabei herausgekommen.

Schönes Erinnerungsfoto – geschossen von meinem Buddy Holger.

Schön waren auch die Nachmittage bei Holger, die ich in den letzten Tagen in Bonn verbracht habe. Er hat mich gebeten, der Welt Grüße auszurichten… und von dem Zebra zu erzählen, das er beim Wühlen im Sperrmüll gefunden hat. Weil es nur eins gibt, das cooler ist als ein Zebra: Ein Zebra in einer Kanone, die man auch noch selbst abfeuern kann. War eine Ehrensache, dass ich dieses Kanonenzebra auch knipsen musste. Und – auf besonderen Wunsch einer einzelnen Person – das Foto auch auf meinen Blog stellen müsste.

Das gemeine Kanonenzebra. Hier in der monochromen Version.

Was bleibt zu sagen? Was ist die Message dieses Blogbeitrags? Da bin ich mir auch nicht ganz so sicher… Aber ich vermute, es ist irgendwas in Richtung von „Geil, wenn man die richtigen Buddies hat“. Weil gute Buddies einfach wichtig sind. Deshalb auf diesem Wege: Meinen Buddies vielen Dank dafür, dass sie mich tragen… und gelegentlich sogar meine Knipserei ertragen.

Buddies wie dieser. So wichtig. Weißte Bescheid.

2 Gedanken zu „Buddies“

  1. Lieber Thomasius,
    Es ist wie ein Ritterschlag – nein, ich gehe sogar so weit: Es ist ein Ritterschlag, Dein Buddy zu sein!
    Zugegeben an manchen Tagen kein ganz einfaches Los. Aber die erfreulichen und großteils außerordentlich erquicklichen Tage lassen die anstrengenderen Rittertage fast vergessen.
    Gerne erinnere ich mich an den genußvollen Abend, an dem das Bild ‚Whiskyhand‘, nicht so gerne an den Morgen danach…
    So verschieden Deine Buddies sind, so vielfältig spiegeln sie Deine Persönlichkeit wieder. Zehntausende Faccetten und immer wieder lernt man neue kennen.
    Freue mich auf den nächsten Abend, dank der Witterung könnte es dann ja ein ‚Gin-Tonic-Hand‘ Bild werden 😉

    1. Lieber Torsten,
      es ist ein Ritterschlag, mein Freund zu sein? Nur wenige Komplimente gehen so ölig runter wie die von dir. Du bist aber auch ein würdiges Mitglied der Ito’schen Tafelrunde… anders lässt sich’s wohl nicht sagen.
      Auf den nächsten Abend mit dir freue ich mich schon sehr. Haben viel zu lange nicht geschnackt, da wird’s ja langsam mal wirklich wieder Zeit – und klar, wenn ich darf, bringe ich auch da die Kamera wieder gerne mit. Vielleicht entsteht dabei ja sogar ein präsentables Porträt von einem „Gin-Tonic-Gesicht“, das ich dann auch gerne öffentlich präsentieren kann. 😉

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