Freitagsworte

Es ist schon eine Weile her, dass ich hier auf diesem Blog über Religion geschrieben habe… Damals, im August, ging es um die frohe Botschaft, dass Gott an mich glaubt. Das hatte ich auf einem Plakat gelesen, hatte das Plakat fotografiert und dazu einen Text geschrieben, so wie im Januar, als der Kölner Erzbischof die Menschen eingeladen hatte, zusammen gut zu sein.

Ein Artikel auf Spiegel online war es dann, der mich auf die Idee brachte, auch mal etwas über den Islam zu schreiben: In dem Artikel ging es um die Alhambra-Gesellschaft, die in Deutschland für einen aufgeklärten Islam werben will. Natürlich sehe ich in ihrer Gründung auch eine indirekte Antwort auf zwei Fatwas, die ich im Sommer geschrieben habe – aber das liegt sicher nur daran, dass ich meine eigene Wichtigkeit für das Universum gnadenlos überschätze. Das kann jeder bestätigen, der mich kennt und schätzt, und wir alle wissen doch: Im Grunde war vermutlich alles völlig anders.

Achtung… False Flag Operation! Leider erst auf den zweiten oder dritten Blick erkannt…

Aber so ist es mit der Wahrheit in der Moderne: Sie ist nicht immer leicht zu erkennen. Für diese Artikel wollte ich als Symbolbild eigentlich ein Foto von einem Aufkleber verwenden, auf dem arabische Zeichen abgebildet waren – dann folgte ich aber zum Glück dem Link auf dem Aufkleber und stellte fest, dass dahinter rechte Propaganda steckte… jetzt zeige ich das Foto hier als Warnung: Man darf nicht alles glauben, der Krieg gegen die Wahrheit hat längst angefangen und wird mit harten Bandagen geführt… der verlinkte Artikel dazu findet sich auf ZEIT und ist durchaus lesenswert, auch wenn dafür eine (kostenfreie) Registrierung erforderlich ist.

Keine Registrierung ist erforderlich, um die Freitagsworte zu lesen. Auf dieses Blog wurde ich durch die oben erwähnte Alhambra-Gesellschaft aufmerksam, und nicht nur religiös interessierten Menschen kann ich die Lektüre guten Gewissens ans Herz legen: Das Blog existiert schon lang genug, um eine reichliche Auswahl an Texten zu bieten, ein beliebig gewählter Einstieg in die Lektüre wäre zum Beispiel der Text über den Highway to Hell, der einem potentiellen Selbstmordattentäter ins Gewissen reden will.

Und sonst so? Die von mir still verehrte Margarete Stokowski schreibt diese Woche auf Spiegel online über das wahre Geschlecht Gottes. Vielleicht liegt’s ja an der dräuenden Weihnachtszeit, dass wieder über religiöse Themen diskutiert wird, vielleicht liegt’s aber auch daran, dass die „Krone der Schöpfung“ sich ohne Schöpfer oder Schöpferin manchmal schon ein wenig einsam fühlt auf dem Planeten. Wer kann das schon letztlich sagen?

Das Bild, mit dem ich den Artikel illustriere, ist übrigens ziemlich genau ein Jahr alt und zeigt… die Sonne am Ufer des Mains in Frankfurt. Wer weiß, warum sie mich an Gott erinnert hat? Vielleicht liegt’s ja wirklich daran, dass bald Weihnachten ist, das Fest des Sol Invictus, an dem wir nicht nur die Geburt des Herrn feiern, sondern auch die Tatsache, dass die Tage wieder länger werden.

Zeit würde es ja langsam…

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