Gemeinsam besser

Als ich dieses Blog anfing, da hatte ich ein Ziel im Auge, das mich im Augenblick weiter zum Schreiben motiviert: Im ersten Jahr wollte ich mindestens einen Blogbeitrag pro Woche verfassen. Bisher gelingt es mir, diesen Rhythmus durchzuhalten. Und darauf bin ich, wenn ich ganz ehrlich bin, auch ein wenig stolz.

Möglich wurde das sicher auch durch den guten Rat, den mir die beste Frau von allen zu diesem Blog gab: „Wenn du es machst, dann mach es nur für dich, und mach es nur durch dich allein. Verlange keine Redaktionsarbeit von anderen, schreibe dieses Blog einfach nur für dich selbst.“

Mittlerweile ist www.klangdeslichts.de etwa ein halbes Jahr alt, da ist es – bezogen auf das Projekt – wohl auch Zeit für so etwas wie eine „Halbzeitanalyse“: Nur für mich allein zu schreiben, ist natürlich eine tolle Sache, aber die Vorstellung, dass hier auf Dauer nur von mir selbst verfasste Texte stehen sollen, ist manchmal auch ein wenig einsam. Und gelegentlich frage ich mich sogar, ob nicht auch andere Menschen Lust hätten, hier von Zeit zu Zeit namentlich gekennzeichnete „Gastbeiträge“ zu veröffentlichen.

Berge von Texten… Haben die nicht viele noch „auf Halde liegen“?

Vielleicht ist es ein wenig früh, schon Mitte 2017 anzufragen, ob sonst noch jemand Lust hätte, hier von Zeit zu Zeit Artikel zu veröffentlichen, wenn frühestens ab Anfang des nächsten Jahres Gastzugänge eingerichtet werden sollen – aber dann: Nur, wer seine Zukunft plant, der hat auch eine… oder so ähnlich. Also: Sollten auf dieser Seite irgendwann auch Artikel von anderen Autoren geplant werden, wer hätte denn dann wohl Lust, sich zu beteiligen?

Natürlich erwarte ich keine kompletten Bewerbungsschreiben in den Kommentaren: Mir ist ja auch schon aufgefallen, dass zu den meisten Artikeln auf diesem Blog eh kaum schriftliches Feedback kommt. Und ich kann’s ja auch verstehen. So ein Kommentar ist ja auch ein öffentliches Statement, da muss man erst mal seine Scheu überwinden, bevor man sich so exponiert.

Aber bis nächstes Jahr ist ja noch massig Zeit – vielleicht ergibt sich die Rückmeldung ja auch im persönlichen Gespräch, da wäre das Ganze ohnehin viel intimer, zugleich auch viel direkter. Insofern: Wann immer, von wem immer eine Antwort auf diese Ausschreibung kommt… Ich freu mich drauf und hoffe mal, wir bleiben im Gespräch.

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