Vanessa

Eigentlich wollte ich diese Woche ja über etwas ganz anderes schreiben, aber manchmal kommt man einfach zu nichts. Es war in vielerlei Hinsicht eine intensive Woche, wer mich kennt, der weiß um die Details. Wer mich nicht so gut kennt, will die Details vielleicht auch gar nicht so genau kennen.

Wieso schreibe ich diese Woche ausgerechnet über Vanessa? Die Schuld trägt mal wieder Facebook: Die KI erinnerte mich vor ein paar Tagen daran, dass auch diese Woche ein „Shooting-Jubiläum“ ansteht. Fünf Jahre ist es mittlerweile her, dass ich mit Vanessa shooten durfte. Und obwohl wir beide mit den Shooting-Ergebnissen zufrieden waren, ist’s nie zu einem zweiten Shoot gekommen.

Eigentlich schade. Aber vielleicht auch ganz okay so, dadurch ergaben sich in den Folgemonaten und -jahren zahlreiche Gelegenheiten, auch mit anderen Menschen Fotos aufzunehmen. Und bei jedem neuen Shooting mit neuen Menschen Neues zu lernen. Insofern: Passt schon.

Der Blogtext der Woche aber: Der bleibt in erster Linie kurz. Wie gesagt, aus Gründen war die Woche intensiv, aber das alles zu erzählen, würde jetzt zu weit führen. Vielleicht gibt’s ja in einer der nächsten Wochen wieder mehr zu berichten, für heute gibt’s noch ein Foto von Vanessa auf den Poller Wiesen. Vielleicht sieht sie’s ja sogar, und vielleicht shooten wir dann ja doch noch mal zusammen…

Über die Heimat

Über die Heimat wollte ich ja schon lange schreiben. Jakob Augstein war derjenige, der vor ein paar Monaten in seiner Kolumne den Begriff in mein Bewusstsein rückte, und seitdem habe ich mich immer wieder mal gefragt: Was ist das eigentlich, diese Heimat, von der alle reden? Verschiedene Bilder schwirrten mir im Kopf herum, verschiedene Gedanken dazu, was denn diese Heimat letztlich ist. Verschiedene Ansätze, mit denen ich mir selbst das Konzept der Heimat neu erklären könnte. „Über die Heimat“ weiterlesen

Europa – Jetzt auch auf Instagram!

Über Europa hatte ich ja schon vor einiger Zeit einmal geschrieben, und über den #PulseofEurope, der vor allem von Januar bis zur Präsidentschaftswahl in Frankreich laut und deutlich zu vernehmen war. Nun erschien vor einigen Tagen wieder ein Meinungsartikel auf Spiegel Online, der mich an das Thema erinnerte. Und der mir Lust machte, noch einmal ein paar Worte über das Thema zu verlieren… „Europa – Jetzt auch auf Instagram!“ weiterlesen

Lagerhallencharme

Mit Kata verbindet mich schon eine längere Modell-und-Fotograf-Beziehung: 2013 war sie eins der ersten Models, die sich bereit erklärten, vor meiner Kamera zu posieren. 2015 hatten wir ein sehr denkwürdiges Shooting, bei dem wir uns beide extrem professionell verhielten, auch als kurzfristig eine etwas unangenehme Situation entstand. So war es wohl ganz selbstverständlich, dass wir uns auch dieses Jahr wieder treffen wollten, um gemeinsam ein Shooting durchzuführen. „Lagerhallencharme“ weiterlesen

Monochrome Kirmes

Vor kurzem war ja wieder Pfingsten (ich berichtete). Und Pfingsten ist, wie man in Frankfurt weiß, nicht nur der Geburtstag der Kirche, sondern auch der Termin, an dem in meiner Wahlpflichtheimat jedes Jahr der Wäldchestag stattfindet. Was mir jedes Jahr wieder einen Anlass gibt, die Kamera aus dem Schrank zu kramen, in den Stadtwald zu gehen und dort ein paar frische Bilder von der Kirmes auf den Chip zu bannen. „Monochrome Kirmes“ weiterlesen

Hamburg, Elbstrand, 2013

In ziemlich regelmäßigen Abständen erinnert mich das soziale Netzwerk, in dem ich Mitglied bin, dass ich diese oder jene Erinnerung teilen soll, die ein, zwei, drei, egal wie viele Jahre zurückliegt. Meistens tu ich’s nicht, und wenn ich’s doch mache, dann schreibe ich meist etwas ausführlicher auf diesem Blog über die Erinnerung, wie zum Beispiel erst vor Kurzem, als es um Stoffi ging oder um den Kamera-Kult von Kyoto. Und als neulich die Bilder von einem Shooting am Elbstrand in der Wiedervorlage landeten, da dachte ich mir: Vielleicht ist’s ja mal wieder Zeit, die Kiste mit den digitalen Negativen rauszukramen und ein paar Fotos neu zu bearbeiten. „Hamburg, Elbstrand, 2013“ weiterlesen

Das Wunder von Pfingsten

Lange habe ich mir überlegt, was ich diese Woche wohl auf meinem Blog schreiben will? Einige Themen gingen mir durch den Kopf, Bilder, die ich noch nicht gezeigt habe, und ihre Entstehungsgeschichten waberten durch die Gedankenwelt, aber dann war es der Sohn vom alten Augstein, der in seiner Kolumne auf Spiegel online das Thema setzte. Während es dort allerdings eher um die Parallelen zwischen Trump und Merkel geht und um die verantwortungsvolle Aufgabe der Kanzlerinnen- und der Präsidentenexegeten, dachte ich mir beim Lesen: Ja, Pfingsten! Das ist doch mal ein Thema, über das ich bis jetzt viel zu wenige meiner Gedanken zu Papier – oder zu Blog – gebracht habe. „Das Wunder von Pfingsten“ weiterlesen

Tamy und Steve

Es war wohl wirklich lange her, dass ich zuletzt einen Menschen vor der Kamera hatte, um ein paar Porträts zu machen. Tatsache ist: Seit dem Treffen mit Maria hatte ich kein Shooting mehr. Und das liegt immerhin schon fast ein Vierteljahr zurück. Letzten Sonntag war es dann allerdings wieder mal so weit: Tamy hatte mich gebeten, von ihr und ihrem Freund ein paar schöne Fotos zu machen, und wenn nette Menschen danach fragen, dann greife ich auch gern zur Kamera. „Tamy und Steve“ weiterlesen