Tamy und Steve

Es war wohl wirklich lange her, dass ich zuletzt einen Menschen vor der Kamera hatte, um ein paar Porträts zu machen. Tatsache ist: Seit dem Treffen mit Maria hatte ich kein Shooting mehr. Und das liegt immerhin schon fast ein Vierteljahr zurück. Letzten Sonntag war es dann allerdings wieder mal so weit: Tamy hatte mich gebeten, von ihr und ihrem Freund ein paar schöne Fotos zu machen, und wenn nette Menschen danach fragen, dann greife ich auch gern zur Kamera.

Als Treffpunkt hatten wir den Chinesischen Garten im Bethmannpark gewählt, weil mir der als schöner Ort für Shootings schon aus der Vergangenheit bekannt war – und weil er ja tatsächlich ein paar feine Hintergründe bietet: Viel Grün vor allem, aber auch interessante Architektur, wie man sie sonst in Deutschland nicht sooo schrecklich oft zu sehen kriegt.

Aus technischen Gründen hatten wir uns schon für drei Uhr nachmittags verabredet, und als ich im Garten ankam, war ich erst einmal schockiert. Klar, das Wetter war spitze, und ja, es war Sonntagnachmittag, aber trotzdem: Dass sich derart viele Menschen hier eingefunden hatten, um das schöne Wetter zu genießen, verursachte mir ein etwas flaues Gefühl im Magen: Wie sollten wir denn ordentliche Fotos machen können, wenn potentiell alle Nase lang Leute durch den Hintergrund laufen würden?

Im Vordergrund: Menschen. Im Hintergrund: Zum Glück mal keine.

Letztlich sollte sich die Sorge um den Hintergrund als unbegründet erweisen: Auch in einem gut besuchten Garten ließen sich letztlich doch ein paar ganz ordentliche Bilder schießen. Selbst die Tatsache, dass ich nur mit Minimalausrüstung (Kamera, Festbrennweite, Aufsteckblitz) angereist war, stellte keinen allzu großen Nachteil dar. Natürlich hätte man mit einem Reflektor den einen oder anderen störenden Schatten im Gesicht noch „wegreflektieren“ können, aber wenn man annimmt, dass die Aufgabe „natürliche Paar-Porträts mit kleinem Aufwand“ war, dann darf diese Aufgabe meiner Meinung nach als gelöst betrachtet werden.

Netterweise gab es nach dem Shoot sogar noch ein kleines Honorar: Zum Dank für meine Mühen spendierten die beiden mir eine Kugel Mango-Eis im Hörnchen an der nah gelegenen Gelaterie. Womit dann immerhin ein Teil meiner Fahrtkosten erstattet gewesen wäre.

Ob ich das Ganze noch mal machen würde? Klar! Freunde meinten sowieso, ich sollte mal wieder öfter Fotos machen, anstatt immer nur seltsame Pamphlete in die Welt zu entlassen. Im Moment bin ich zwar nicht sooo aktiv, wenn es darum geht, auf potentielle Models zuzugehen, aber wenn mich wer fragen würde: Ich sag bestimmt nicht Nein. Und vielleicht gibt’s dann ja hinterher sogar wieder einen kleinen Text auf dem Blog, in dem ich davon berichte.

Bevor es so weit ist, gibt’s aber hier und an dieser Stelle nochmal einen fetten Dank an Tami und Steve, dass ich ihre Bilder auf meinem Blog präsentieren darf. Und wenn ihr mal wieder Fotos braucht oder jemandem ein Eis ausgeben wollt: Einfach Bescheid sagen, wir kriegen das ganz sicher hin.

 

 

2 Gedanken zu „Tamy und Steve“

  1. Hi Thomas,
    vielen Dank für das tolle shooting. Es war wirklich ein sehr schöner Nachmittag und die Resultate sind Super geworden!

    Bis bald!
    Lg Steve

    1. Hey Steve,
      Vielen Dank, dass ihr eure Gesichter in die Kamera gehalten habt. 😉
      Mir hat’s auch viel Spaß bereitet, freut mich, wenn die Ergebnisse euch gefallen.

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